B Release Notes
B.1 QF-Test Version 10.0
B.1.1 Version 10.0.2 - 15. Januar 2026
Neue Features:
- Falls bei der Kommunikation mit einem LLM SSL-Probleme auftreten, können Sie mit der Option "SSL-Verifikation für LLM-Anfragen deaktivieren" die SSL-Verifikation für die gesamte Kommunikation mit externen LLM-Modellen deaktivieren.
Versions-Aktualisierungen:
Beseitigte Bugs:
-
Bei einem fehlgeschlagenen Check in einem Skriptaufruf von
rc.checkImageAdvancedmit einer explizit angegebenen Meldung wird nun immer diese Meldung anstelle der Standardmeldung in das Protokoll geschrieben. -
Die Standardbibliotheks-Prozedur
qfs.utils.json.compareJSONValueskonnte im Batchmodus in Thread-Probleme laufen und dadurch falsche Ergebnisse liefern. - Nach dem Umbenennen einer Variablen in einer Prozedur mit automatischer Aktualisierung des Variablennamens innerhalb der Prozedur wurde bei einer darauf folgenden Undo-Operation der Name der Variablen nicht immer korrekt wiederhergestellt.
- Im Gegensatz zu älteren Versionen führte es in QF-Test 10.0.0 zu einer Exception, wenn das Attribut Wartezeit eines Warten auf Komponente-Knotens auf eine Variable mit leerem Wert gesetzt wurde. Aus Kompatibilitätsgründen wird dies nun wieder als Wert 0 behandelt.
- In seltenen Fällen konnten bei der Kommunikation zwischen QF-Test und dem Lizenzserver einzelne Aufrufe mit SSL-Handshake-Fehlern fehlschlagen. Eine solche Situation konnte nun reproduziert und auf ein Problem in der TLSv1.3-Implementierung der Netty-3-Bibliothek zurückgeführt werden. Durch das Deaktivieren von TLSv1.3 und die Verwendung von TLSv1.2 wird das Problem behoben und eine stabile Kommunikation erreicht. Bis der Server auf Netty 4 aktualisiert oder auf ein alternatives HTTPS-Protokoll umgestellt werden kann, ist TLSv1.2-only die Standardeinstellung. Die sicherheitstechnischen Auswirkungen sind vernachlässigbar, da es im High-Level-Protokoll eine zweite Verschlüsselungsebene gibt.
B.1.2 Version 10.0.1 - 18. Dezember 2025
Beseitigte Bugs:
- Der Start von QF-Test Web, QF-Test Mobile oder QF-Test Desktop über die Kommandozeile konnte auf Windows-Systemen mit einer anderen Anzeigesprache als "Deutsch" fehlschlagen.
- Für gemischte Lizenzen zeigt QF-Test beim Start eventuell einen Dialog zur Auswahl der zu testenden UI-Technologien an. Das Schließen dieses Dialogs führte in QF-Test 10.0.0 zu einem Absturz des Programms.
- Wenn QF-Test 10.0.0 mit einer älteren Apache POI jar-Datei im Plugin-Verzeichnis gestartet wurde, konnte der Excel-Datei-Knoten nicht mehr korrekt ausgeführt werden.
- Bei der Installation von QF-Test unter Windows werden die Dateitypen nun wieder der zuletzt installierten Version zugeordnet.
B.1.3 Änderungen mit möglichen Auswirkungen auf die Testausführung
-
QF-Test selbst benötigt nun mindestens Java Version 21. Diese ist unabhängig von der Java-Version für das SUT, für das weiterhin die Rückwärtskompatibilität bis Java-Version 8 erhalten bleibt. Eine SUT-Anwendung basierend auf Java Swing, JavaFX oder SWT sollte immer mit ihrem eigenen JRE gestartet werden und nicht mit dem von QF-Test.
Hinweis Die interne Java-Version wird auf 25 angehoben werden, sobald ein wiederkehrendes Windows-Problem im JDK behoben ist. Generell sollte QF-Test immer mit dem mitinstallierten JRE gestartet werden, außer in Sonderfällen wie dem Bedarf für ein Plugin, das eine höhere Java-Version benötigt.
-
Die Apache-POI-Bibliothek wurde auf Version 5.5.1 aktualisiert. Ihre API hat sich geändert, was dazu
führen kann, dass Skripte die gegen die alte Version geschrieben wurden, nicht mehr funktionieren. Um die
Abwärtskompatibilität zu wahren, befindet sich die Datei
poi.jarnicht mehr auf dem Classpath von QF-Test, sodass Sie diepoi.jaraus einem älteren QF-Test-Release einfach in das Verzeichnisplugin/qftestkopieren können, um die alte API weiterhin zu verwenden.
B.1.4 Version 10.0.0 - 9. Dezember 2025
Neue Features:
- QF-Test ist nun in mehreren Editionen verfügbar: QF-Test Web für Web-Browser, Barrierefreiheit, WebAPI und Webservice-Tests; QF-Test Desktop für Java- und native Windows-Anwendungen; QF-Test Mobile für Android- und iOS-Apps. QF-Test Pro vereint alle Technologien und unterstützt zusätzlich hybride Anwendungen. Bestandskunden können QF-Test Pro wie gewohnt im Umfang ihrer vorhandenen Lizenzen nutzen.
- Das neue WebAPI-Feature zum Testen von Webservices kommt mit einigen dedizierten Knoten und der Möglichkeit, Postman-Collections zu importieren. Allgemeine Informationen hierzu finden Sie in "WebAPI – Webdienste testen", Details zu den Attributen der neuen Knoten in "WebAPI" und die API auf Skriptebene in "WebAPI Skripting-API".
-
Mit Version 10 beginnt auch für QF-Test das KI-Zeitalter: Über die in "Künstliche Intelligenz"
beschriebenen Optionen können die zu verwendenden LLM-Anbieter definiert werden. Mit dem neuen
Check Text mit KI-Knoten lassen sich dann Texte von UI-Komponenten auf beliebige semantische
Kriterien prüfen. Zudem können beliebige KI-Anfragen zur Laufzeit per Skript über den Aufruf von
ai.askausgeführt werden (siehe "Das ai-Modul"). - QF-Test kann jetzt wesentlich einfacher und flexibler mit Bildern umgehen. Mit dem neuen Abbild setzen-Knoten können Bilder als QF-Test-Variablen definiert werden, während der Abbild auslesen-Knoten Bilder dynamisch aus dem SUT abruft. Bildvariablen können in Check Abbild als Alternative zum zuvor gespeicherten Bild verwendet werden sowie in verschiedenen Prozeduren, die entsprechend erweitert wurden.
- Die Barrierefreiheitstests werden jetzt über den neuen YAML-basierten Prüfung der Barrierefreiheit-Knoten konfiguriert und es wurden zusätzliche Prüfungen für die Sichtbarkeit des Tastaturfokus und die korrekte Verwendung des Attributs "lang" implementiert.
- QF-Test kann nun flexibel mit ungültigen Werten in den Attributen von Knoten umgehen. Dadurch wird eine flüssigere Form der Bearbeitung ermöglicht (nicht-modales Editieren). Ungültige Werte werden hervorgehoben und die Buttons "OK" und "Abbrechen" sind jetzt optional. Details und die zugehörigen Optionen finden Sie in "Bearbeiten einer Testsuite".
-
Projekte verfügen nun über zusätzliche Funktionen, die durch Bearbeiten der Datei
qftest.qpjaktiviert werden können, wie in "Die Datei qftest.qpj" beschrieben. Dadurch ist es möglich, projektspezifische Include-Verzeichnisse für Testsuiten zu definieren sowie Dateien explizit ein- oder auszuschließen – entweder direkt oder durch Einlesen einer.gitignore-Datei. - Dialoge, die in Folge eines Fehlers bei aktiviertem Debugger erscheinen, bieten nun zusätzliche Aktionen zur einfacheren Fortsetzung der Ausführung an.
- Beim Umbenennen einer Variablen in den Variablendefinitionen einer Prozedur oder innerhalb der Standardwerte für Parameter eines Testfall oder Testfallsatz-Knotens bietet QF-Test jetzt auch an, Verweise auf diese Variable unterhalb des geänderten Knotens automatisch zu aktualisieren.
- Der Testschritt-Knoten verfügt nun ebenfalls über das Attribut Bedingung, analog zu Testfall und Testfallsatz.
- Die HTML-Dokumentation wurde um eine sekundäre Seitenleiste ergänzt, welche die Navigation vereinfacht.
- Relevante Felder in Testsuite und Protokollen haben nun einen "In Zwischenablage kopieren"-Button, ebenso wichtige Meldungen in HTML-Reports sowie Beispiele im Handbuch.
-
Persistente Marken aus Doctags wie
@bluewerden nun auch im Protokoll angezeigt. -
Versionsnummern textbasiert zu vergleichen ist keine gute Idee - das Update auf QF-Test 10 ist dafür ein
gutes Beispiel. Mit Hilfe der neuen Prozeduren in
qfs.utils.versionin der Standardbibliothekqfs.qftkönnen nun auch komplexe Versionsnummern aus mehreren Teilen und mit optionalen Ergänzungen einfach verglichen werden. -
Die neue Standardbibliotheks-Prozedur
qfs.databinder.bindJSONermöglicht das Iterieren über ein JSON-Array, wenn sie von einem Datentreiber-Knoten aus aufgerufen wird. Die neue Prozedurqfs.utils.json.compareJSONValuesergänztqfs.utils.json.compareJSONFilesum die Funktionalität, JSON-Werte zu vergleichen, die bereits als Variablen gebunden sind. -
Um Anmeldemasken mit 2-Factor-Authentication (2FA) zu unterstützen, kann die neue Prozedur
qfs.utils.generateTOTPaus der Standardbibliothek verwendet werden. -
Die neue Prozedur
qfs.utils.image.readMatrixCodeaus der Standardbibliothek kann verwendet werden, um den Inhalt von QR-Codes oder Barcodes auszulesen. Die zugehörige Prozedurqfs.utils.image.createMatrixCodedient zum Erstellen von entsprechenden Bildern. - Android Das Aufnahmefenster für mobile Anwendungen bietet nun Optionen zur Steuerung der Swipe-Aufnahme: Neben dem koordinatenbasierten Ansatz stehen ein einfacher Richtungs-Modus (up, down, left, right) und ein intelligenter Modus zur Verfügung. Außerdem kann festgelegt werden, ob die Swipe-Zeit mit aufgezeichnet wird.
Versions-Aktualisierungen:
- Es werden nun Tests für Anwendungen unterstützt, die auf Java 26 basieren.
- Groovy wurde auf Version 4.0.29 aktualisiert.
- iOS Der eingebettete Device-Agent für iOS wurde auf WDA Version 10.2.1 aktualisiert.
- Die eingebettete Undertow-Bibliothek wurde auf Version 2.3.20 aktualisiert.
- Die eingebettete Apache Commons-CSV-Bibliothek wurde auf Version 1.14.1, Commons-IO auf Version 2.20.0, Commons-Codec auf Version 1.19.0 und Commons-Collections auf Version 4.5.0 aktualisiert.
Beseitigte Bugs:
- Änderungen an den Stream-Kodierungen sowie den zugehörigen System-Properties in Java 21 und höher wurden berücksichtigt, um Fehler bei der Zeichenkodierung im QF-Test Terminal und den Skript-Konsolen zu beheben.
- Die verschleierte Darstellung verschlüsselter Variablen im Protokoll funktioniert nun zuverlässiger.
- Der Algorithmus zur automatischen Vergabe von internen IDs für Knoten wurde überarbeitet, um die Anzahl der ID-Änderungen beim gemeinsamen Arbeiten an einer Testsuite zu reduzieren und damit die Wahrscheinlichkeit von Merge-Konflikten zu verringern.
B.2 QF-Test Version 9.0
B.2.1 Version 9.0.6 - 10. September 2025
Neue Features:
- Android Der QF-Test Android-Dienst wird zur Doze-Whitelist hinzugefügt, so dass er auch im Android-Energiesparmodus (Doze/Standby) ohne Einschränkungen weiterlaufen kann.
-
Für die Prozeduren
qfs.shellutils.exec,qfs.utils.readTextFromFileundqfs.utils.clipboard.getTextFromClipboardder Standardbibliothekqfs.qftkann nun über einen Parameter definiert werden, ob Variablen im Rückgabewert automatisch expandiert werden sollen.
Versions-Aktualisierungen:
- iOS Der eingebettete Device-Agent für iOS wurde auf WDA Version 10.1.0 aktualisiert.
- iOS Die Überprüfung der Umgebungseinrichtung für iOS wurde für iOS 26 angepasst.
- Die eingebettete Closure Compiler-Bibliothek wurde auf Version v20220502-qfs-r1 aktualisiert.
- Die eingebettete Jackson-Bibliothek wurde auf Version 2.20.0 aktualisiert.
- Die eingebettete jsch-Bibliothek wurde auf Version 2.27.2 aktualisiert.
- Die eingebettete JUnit-Jupiter-5-Bibliothek wurde auf Version 5.14.1 aktualisiert und die eingebettete JUnit-4-Bibliothek auf Version 4.13.2.
- Die eingebettete ini4j-Bibliothek wurde auf Version 0.5.6-sm-221214 aktualisiert.
- Die eingebettete InfluxDB-Bibliothek wurde auf Version 7.3.0 aktualisiert.
- Die JGraphX-Bibliothek wird nicht mehr benötigt und daher auch nicht mehr mit QF-Test ausgeliefert.
Beseitigte Bugs:
B.2.2 Version 9.0.5 - 30. Juli 2025
Neue Features:
- Die Meldung in der Statuszeile bei der Ausführung von Knoten enthält nun den Namen des jeweiligen Clients.
Versions-Aktualisierungen:
- Das mit QF-Test ausgelieferte JRE wurde auf Temurin OpenJDK Version 17.0.16 aktualisiert.
- Die integrierte Netty-Bibliothek wurde auf einen Zweig aktualisiert, in dem eine kritische Sicherheitslücke beseitigt wurde. Der Code hinter der Lücke wurde von QF-Test zwar nie verwendet, die alte Bibliothek wurde von Scannern aber als Problem gemeldet.
- Android QF-Test registriert seine Android-Bibliothek nun als Accessibility-Tool und unterstützt damit auch die API-Versionen 34 und 35.
Beseitigte Bugs:
- Das Lesen einer leeren CSV-Datei führte zu einer Exception.
- Android Unter Android und iOS wurden bei Mausklicks eventuell falsche Koordinaten aufgezeichnet, falls die Option Mausevents ohne Koordinaten aufnehmen wo möglich aktiviert war.
- Android Das Attribut Zielkomponente zunächst leeren wird nun auch bei der Aufnahme unter iOS und Android gesetzt.
- Android Unter bestimmten Bedingungen konnte kein Text aus Passwortfeldern von Android und iOS Anwendungen aufgezeichnet werden.
B.2.3 Version 9.0.4 - 11. Juni 2025
Versions-Aktualisierungen:
- Es werden nun Tests für Anwendungen unterstützt, die auf Java 25 basieren.
- Groovy wurde auf Version 4.0.27 aktualisiert.
- Die eingebettete JUnit-Bibliothek wurde auf Version 5.13.1 aktualisiert.
- iOS Der eingebettete Device-Agent für iOS wurde auf WDA-Version 9.14.1 aktualisiert.
Beseitigte Bugs:
-
Eine neue Option erlaubt es, Typen von Objekten anzugeben, die in Variablen nicht zwischen Prozessen
geteilt werden sollen (siehe Von der Serialisierung ausgenommene Objekt-Klassen). Mit dem Standardwert
java.awt.Componentwerden Probleme bei der Serialisierung von Swing-Komponenten umgangen. - Mac Harte Mausklicks mit anderen Modifiern als Umschalt und Steuerung wurden nicht immer korrekt ausgeführt.
B.2.4 Version 9.0.3 - 29. April 2025
Versions-Aktualisierungen:
- Das mit QF-Test ausgelieferte JRE wurde auf Temurin OpenJDK Version 17.0.15 aktualisiert.
Beseitigte Bugs:
- Die mit QF-Test 9.0.2 eingeführte Umgehung für einen Java Bug unter Windows führte ihrerseits zu einem Problem beim Start des SUT, wenn das Arbeitsverzeichnis von QF-Test ein UNC-Pfad war.
-
In Jython-Skripten konnte ein
BigDecimal-Objekt, welches überrc.getNumabgerufen wurde, nicht mit Zahlen anderen Typs verglichen werden. -
Der Versuch, einen Rückgabewert durch Expansion von
${qftest:return}zu erhalten, führte zu einerMissingPropertyExceptionwenn die Prozedur ohne explizites Return verlassen wurde. Nun wird für diesen Fall wieder ein Leerstring geliefert.
B.2.5 Version 9.0.2 - 9. April 2025
Neue Features:
- Bekannte Objekttypen werden nun beim Datentreiber beibehalten. Bei Datentabellen kann der Objekttyp explizit über das Kontextmenü einer Zelle oder eines Headers sowie über die spezielle Gruppe 'as' spezifiziert werden.
- Ein Debug-Symbol wird nun auf der Start-Schaltfläche angezeigt, wenn der Debug-Modus aktiviert ist.
Versions-Aktualisierungen:
- QF-Test unterstützt nun auch Tests mit JxBrowser-Version 8.5.1.
- Der eingebettete Device-Agent für iOS wurde auf WDA-Version 9.3.3 aktualisiert.
Beseitigte Bugs:
- Die Veränderung von Systemvariablen im Einstellungen-Dialog führte zu einer defekten System-Konfigurationsdatei.
- QF-Test umgeht nun einen Java-Bug, der unter Windows den Start von SUT-Clients verhindern konnte, wenn der Pfad zur QF-Test Agent-Bibliothek Leerzeichen enthielt.
- Das Aufräumen von Abhängigkeiten war nicht im Protokoll enthalten, wenn Tests über '-batch -calldaemon -stopclean' ausgeführt wurden.
- Mac Unter macOS können Projekt-Verzeichnisse jetzt über den Dateiauswahl-Dialog geöffnet werden.
B.2.6 Version 9.0.1 - 12. März 2025
Neue Features:
- Design und Funktionalität des HTML-Handbuchs wurden weiter verbessert.
Versions-Aktualisierungen:
- Die eingebettete JUnit-Bibliothek wurde auf Version 5.12.0 aktualisiert.
Beseitigte Bugs:
- Mac Auf macOS 15.3 konnte QF-Test trotz korrekter Datenschutz-Einstellungen teilweise keine Bildschirmabbilder aufnehmen.
-
Der Aufruf von
rc.callProcedurein einem SUT-Skript löste eine Exception aus, wenn einer der Parameter nicht serialisierbar war. - Der Versuch, den UI-Inspektor zu öffnen, während das UI-Theme "Hoher Kontrast" aktiv war, führte zu einer Exception.
B.2.7 Änderungen mit möglichen Auswirkungen auf die Testausführung
- Mit der aktualisierten HTML-Version des QF-Test Handbuchs und Tutorials, die nun eine schnelle, lokale Volltextsuche beinhaltet, ist der Bedarf für eine PDF-Variante nicht mehr gegeben. Die PDF-Version ist daher abgekündigt und wird in einer kommenden QF-Test Version entfernt werden.
-
Eine schnelle Umgehung des Problems ist mit folgendem SUT-Skript möglich:
rc.setOption(Options.OPT_WEB_IGNORE_ARIA_DISABLED, true)
B.2.8 Version 9.0.0 - 20. Februar 2025
Neue Features:
-
Mit dieser Version führt QF-Test für Web-Anwendungen das Testen auf Barrierefreiheit ein, um automatisch die
Konformität mit WCAG und anderen Standards zu prüfen. QF-Test integriert hierfür die bewährte
axe-core-Bibliothek, geht aber mit eigenen Features wie der Prüfung von Farbkontrasten in Grafiken darüber
hinaus. Ein besonderer Fokus liegt auf aussagekräftigen HTML-Reports mit Übersichts- und
Einzel-Screenshots zu den aufgetretenen Fehlern. Als Einstieg dienen der
Schnellstart-Assistent, eine Beispiel-Testsuite sowie die Prozeduren im Package
qfs.accessibility.webin der Standardbibliothekqfs.qft. -
Variablen in QF-Test sind nun nicht mehr auf Zeichenketten beschränkt, sondern es können beliebige Objekte
zugewiesen werden. Auf Objekt-Werte als solche kann nur in Skripten über die neuen
rc.getObj(...)Methoden zugegriffen werden, die $-Expansion konvertiert die Werte bei der finalen Expansion in Strings. Beim Weiterreichen von Variablen, z.B.client = $(client), wird deren Typ beibehalten. Einige Prozeduren in der Standardbibliothekqfs.qftgeben nun Objekte statt Strings zurück mit einer Variablen vom TypList<String>können mehrere Parameter auf einmal in einem Programm starten-Knoten angegeben werden. Alle diese fundamentalen Änderungen sind vollständig rückwärtskompatibel. Weiterführende Informationen finden Sie in "Variablen", "Variablen" und dem neuen Attribut Expliziter Objekttyp in Variable setzen und Return-Knoten sowie im Blog über Objektvariablen. - Die HTML-Varianten des QF-Test Handbuchs und Tutorials wurden grundlegend überarbeitet. Neben einem schöneren Layout mit einer Seitenleiste zur schnellen Navigation sowie einem dunklen Modus beinhalten sie nun auch eine schnelle, lokale Volltextsuche.
-
Den HTML-Report gibt es nun ebenfalls im dunklen Modus und mit verbesserter Navigation. Miniaturen für die
Screenshots im Report werden nun standardmäßig mit einem anderen Algorithmus basierend auf maximaler
Breite und Höhe erzeugt (vgl.
-report-scale-thumbnails <Prozent>). - Der visuelle UI-Inspektor verfügt nun über ein Suchfeld, mit dem die Knoten in der Baumdarstellung gefiltert werden kann. Er kann nun auch über ein Tastenkürzel geöffnet werden. Dessen Standardbelegung Umschalt+Strg+F11 kann über die Option Hotkey zum Öffnen des UI-Inspektors umdefiniert werden.
- Dateinamen für inkludierte Testsuiten können nun Umgebungsvariablen oder System-Properties referenzieren. Die Syntax dafür lautet ${env:...} bzw. ${system:...}. Sie funktioniert ebenfalls für Einträge in der Option Verzeichnisse mit Testsuite-Bibliotheken.
- Über die neue Option Inkludierte Testsuiten in einer neuen Testsuite kann nun festgelegt werden, welche Testsuiten beim Erstellen einer neuen Testsuite automatisch in der Liste Inkludierte Dateien eingetragen werden.
-
Das neue Doctag
@optionsetzt eine QF-Test Option temporär auf einen angegebenen Wert. Weitere Informationen hierzu finden Sie in "Doctags für die Ausführung". - QF-Test kann nun mit der neuen Variablengruppe "decrypt" verschlüsselte Daten überall dort verwenden, wo eine Variablen-Expansion möglich ist. Um dabei die Vertraulichkeit zu erhalten, werden Expansionen aus dieser Variablengruppe nicht implizit protokolliert.
- Die neue Option Maximale Länge der protokollierten Variablen-Werte beschränkt nun die Größe von Protokoll-Einträgen für das Setzen oder die Expansion von Variablen.
- Aus einem Protokoll können nun Knoten entfernt werden, z.B. um Screenshots oder Nachrichten mit vertraulichem Inhalt vor der Weitergabe zu bereinigen. Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit und zum Erhalt der Gesamtzahl an Fehlern werden für die entfernten Knoten Platzhalter angelegt.
- Über die Option Standardalgorithmus für Bildvergleiche kann nun ein Standard-Algorithmus für Bildvergleiche festlegt werden.
-
Das neue Package
qfs.pdf.filein der Standardbibliothekqfs.qftenthält Prozeduren zum Umgang mit Anhängen von PDF-Dateien. - Die spezifischen QF-Test Docker Images sind jetzt sowohl x64 als auch arm64 Architekturen auf Dockerhub verfügbar. Dies ermöglicht eine nahtlose Nutzung auf einer breiteren Palette von Geräten und Plattformen, einschließlich moderner ARM-basierter Systeme wie Apple Silicon.
- Das Ausführen eines Komponente-Knotens führt nicht mehr zu einem Fehler. Stattdessen wird analog zur Aktion im Kontextmenü die Komponente im SUT hervorgehoben.
- Die neue Option Klasse oder Typ von Komponenten anzeigen legt fest, ob für einen Komponente-Knoten im Baum nur die Klasse, der spezifischere Typ oder die Kombination aus beidem angezeigt wird.
- Beim Kopieren von Knoten aus einer Testsuite oder einem Run-Log ist die Textvariante in der Zwischenablage nun konsistenter und hilfreicher.
Versions-Aktualisierungen:
- Das mit QF-Test für Linux und macOS ausgelieferte JRE wurde zu Temurin OpenJDK Version 17.0.14 aktualisiert.
- Jython wurde auf Version 2.7.4 aktualisiert.
- Die eingebettete JUnit-Bibliothek wurde auf Version 5.11.4 aktualisiert.
- Die mit QF-Test gelieferte Bibliothek JSch wurde zu Version 0.2.13 aktualisiert und unterstützt damit rsa-sha2-256 und rsa-sha2-512.
Beseitigte Bugs:
- Der Wert von ${qftest:project.dir} war vereinzelt nicht verfügbar.
- Mac Unter macOS konnte das Zielverzeichnis für einen Report nicht über den Dateiauswahldialog angewählt werden.
- In der aktuellsten Windows-Version konnte QF-Test headless Edge-Browser-Instanzen nicht zuverlässig beenden.
B.3 QF-Test Version 8.0
B.3.1 Version 8.0.2 - 5. Dezember 2024
Neue Features:
- Es werden nun Tests für Anwendungen unterstützt, die auf Java 24 basieren.
- Das mit QF-Test für Linux und macOS ausgelieferte JRE wurde zu Temurin OpenJDK Version 17.0.13 aktualisiert.
- Groovy wurde auf Version 4.0.24 aktualisiert.
- iOS Der eingebettete Device-Agent für iOS wurde auf WDA Version 8.11.1 aktualisiert.
Beseitigte Bugs:
- Das Laden von CSV-Dateien mittels eines CSV-Datei-Knotens war in den QF-Test Versionen 8.0.0 und 8.0.1 defekt: Die Zeichensequenz '\t' wurde versehentlich als Tabulator-Zeichen interpretiert.
- Clients von Kind-Prozessen des SUT konnten unter Umständen den gleichen Namen erhalten.
B.3.2 Version 8.0.1 - 11. September 2024
Neue Features:
Beseitigte Bugs:
- Windows Das mit QF-Test für Windows ausgelieferte JRE wurde auf Temurin OpenJDK Version 17.0.11 zurückgesetzt, da die aktuelle Java-Version einen Fehler im Bezug auf virtuelle Bildschirme enthält, der zu HeadlessExceptions führen kann.
- Der Import von Komponenten konnte zu einer Exception führen, falls eine zusätzliche Ansicht für die Testsuite geöffnet war.
- Mac Auf manchen macOS-Systemen wurde die Ausführung von Web-, PDF-, iOS- oder Android-Tests nach einiger Zeit extrem langsam.
B.3.3 Änderungen mit möglichen Auswirkungen auf die Testausführung
-
QF-Test selbst benötigt für die Ausführung nun mindestens Java Version 17. Diese ist unabhängig von der Java-Version für das SUT, für das weiterhin die Rückwärtskompatibilität bis Java-Version 8 erhalten bleibt. Eine SUT-Anwendung basierend auf Java Swing, JavaFX oder SWT sollte immer mit ihrem eigenen JRE gestartet werden und nicht mit dem von QF-Test.
Von Sonderfällen abgesehen, wie z.B. dem Bedarf für ein Plugin, das eine höhere Java-Version benötigt, sollte QF-Test immer mit dem mitinstallierten JRE gestartet werden.
Hinweis Das JRE von QF-Test enthält nicht länger die JavaFX Module. Die für die Ausführung der JavaFX Demos von QF-Test benötigten Module werden separat bereitgestellt. enthalten.
-
Beim Start ignoriert QF-Test nun die Umgebungsvariable
CLASSPATH. Bei Bedarf kann stattdessenQFTEST_CLASSPATHverwendet werden. -
Die Unterstützung für 32-Bit-Software wurde in QF-Test Version 7.0 abgekündigt und nun komplett entfernt, mit
folgenden Ausnahmen:
- Das Testen von nativen 32-Bit Windows-Anwendungen auf 64-Bit Windows-Systemen mit der QF-Test Windows-Engine bleibt weiterhin unterstützt.
- Das Testen von Swing oder JavaFX Anwendungen, die in einer 32-Bit Java-VM laufen, funktioniert noch, wird aber nicht mehr offiziell unterstützt.
- Die separate Option für die Schriftgröße des Terminals in der QF-Test Workbench wurde durch die allgemeine Option Schriftgröße (pt) ersetzt.
- Die veraltete GNU Regexp Bibliothek wurde zusammen mit der Option "Alte GNU-Regexps verwenden" aus QF-Test entfernt.
- Die Arbeit ohne Workbench-Ansicht - also mit einem eignen Fenster für jede Testsuite - wurde abgekündigt. Die zugehörige Option wurde vom Menü »Ansicht« in den Optionen-Dialog verschoben.
B.3.4 Version 8.0.0 - 8. August 2024
Neue Features:
- iOS Mit der neuen iOS-Engine können nun iOS-Anwendungen im Simulator unter macOS oder auf echten Geräten, die an einen Rechner mit macOS angeschlossen sind, getestet werden. Nähere Informationen finden Sie in "iOS-Anwendungen testen".
- Das neue "Solarized" UI-Theme ist ein Standard-Farbschema basierend auf dem Konzept, dieselben Vordergrund-Farben im hellen und dunklen Modus zu verwenden. Es wird von Vielen als angenehm empfunden und kann über das Menü »Ansicht«-»UI-Theme« aktiviert werden.
- QF-Test enthält nun eine eigene Assertion-Bibliothek für Skripte, die von Chai.js inspiriert wurde.
- JSON-Objekte können nun durch das neue JSON-Skriptmodul einfacher in Groovy und Jython verwendet und in QF-Test Variablen serialisiert werden.
- Mac QF-Test wird auf macOS-Systemen mit Apple-Silicon-Prozessor nun als nativer ARM-Prozess ausgeführt, was zu einer deutlichen Beschleunigung führt.
- Das mit QF-Test ausgelieferte JRE wurde zu Temurin OpenJDK Version 17.0.12 aktualisiert.
- Die Unterstützung für Webswing wurde für die aktuelle Webswing-Version 24.1 aktualisiert.
- Groovy wurde auf Version 4.0.22 aktualisiert.
- Die eingebettete WebP-Bibliothek für die Bildkompression wurde auf Version 1.4.0 aktualisiert.
- Die eingebettete Bibliothek Apache Commons IO wurde auf Version 2.16.1 und Apache Commons CSV auf 1.11.0 aktualisiert.
- Das Layout des HTML-Reports ist für kleinere Bildschirme und zum Drucken nun besser geeignet.
-
Mit dem neuen Kommandozeilenargument
-nopluginskann vorübergehend die Einbindung von Plugins unterdrückt werden, um im Fall eines Problems herauszufinden, ob ein Plugin als Ursache in Frage kommt. - Die zuletzt verwendeten Dateien wurden in ein Untermenü des »Datei«-Menüs verschoben und einige Standard-Lesezeichen für wichtige Bibliotheks- und Beispiel-Suiten ergänzt.
Beseitigte Bugs:
- Die Sortierreihenfolge von Attributen in den XML-Dateien für Testsuiten und Protokolle ist nun unabhängig von den Spracheinstellungen des Systems.
-
Beim Abgreifen der IO-Streams
System.outundSystem.errdes SUT geht QF-Test nun vorsichtiger vor, um deren implizite Kodierung nicht zu verändern. - Android Die apk-Datei, welche QF-Test auf Android-Geräten für den Zugriff auf die Accessibility-Schnittstelle benötigt, wurde für die Kompatibilität mit neueren Android-Versionen aktualisiert und neu signiert.
- Mac In speziellen Fällen konnte QF-Test unter macOS blockieren, wenn eines seiner Anwendungsfenster nach vorne gebracht werden sollte.
-
Die Prozedur
qfs.autowin.acrobat.saveAsTextin der Standardbibliothekqfs.qftfunktioniert nun auch für den englischen Acrobat Reader in Version 24.512 und höher. - Das QF-Test Gradle-Plugin übergibt die "license" Property nun korrekt an QF-Test.
B.4 QF-Test Version 7.1
B.4.1 Version 7.1.5 - 16. Juli 2024
Neue Features:
Beseitigte Bugs:
- Bei Verwendung eines Unterelements als Scope konnte es zu einer falsch-positiven Erkennung kommen, wenn das Element innerhalb des Scopes nicht existierte.
B.4.2 Version 7.1.4 - 12. Juni 2024
Neue Features:
Beseitigte Bugs:
- Beim Ausführen des Windows-Installers im Silent-Modus werden nun keine alten QF-Test Versionen mehr deinstalliert.
-
Das Speichern von PDF-Dateien mit der Prozedur
qfs.autowin.acrobat.savePDFwar nicht möglich, wenn die Acrobat-Option "Online-Speicher beim Speichern von Dateien anzeigen" deaktiviert war. - Beim Generieren von testdoc-Dokumentation mit deaktivierter Option für Testschritte werden diese nun auch aus der XML-Variante entfernt statt nur aus HTML.
- In manchen Fällen konnten node.js-Module nicht in JavaScript-Skripte importiert werden.
B.4.3 Version 7.1.3 - 24. April 2024
Neue Features:
- Es werden nun Tests für Anwendungen unterstützt, die auf Java 23 basieren.
- Das mit QF-Test ausgelieferte JRE wurde zu Temurin OpenJDK Version 17.0.11 aktualisiert.
- Groovy wurde auf Version 4.0.21 aktualisiert.
- Die eingebettete cdp4j-Bibliothek wurde auf Version 7.1.1 aktualisiert.
- Die spezielle Variablen-Gruppe "qftest" enthält jetzt weitere Werte für Client-Properties (vgl. "Spezielle Gruppen").
Beseitigte Bugs:
- Nach Vergrößern der Option Schriftgröße (pt) wurden Attribute wie Bedingung in If-Knoten nicht mehr korrekt dargestellt.
- Das Doctag @noreport funktioniert nun auch an Prozeduraufruf-Knoten.
-
Der Zähler für übersprungene Tests war nicht korrekt, wenn ein Testfall mit erzwungenem Aufräumen
der Abhängigkeit aus einem Skript heraus mit
skipTestCaseverlassen wurde.
B.4.4 Version 7.1.2 - 14. März 2024
Neue Features:
- Die interaktiven Terminalfenster für die verschiedenen Skriptsprachen in QF-Test und dem SUT werden nun zur besseren Verständlichkeit und Abgrenzung als Konsolen bezeichnet.
Beseitigte Bugs:
- Der Aufnahme-Button in der Toolbar wird nach einer Änderung der Größe der Toolbar-Icons nun wieder korrekt dargestellt.
B.4.5 Version 7.1.1 - 27. Februar, 2024
Die einzige Änderung in dieser Version ist das Entfernen von drei ausführbaren Dateien, die Teil der eingebetteten cdp4j-Bibliothek sind und die plötzlich von verschiedenen Scannern als bösartig detektiert wurden. Diese Dateien waren seit Version 6.0.4 (November 2022) Teil von QF-Test, wurden aber von QF-Test nie genutzt und sollten harmlos sein. Weitere Informationen folgen, wenn wir mehr über die Hintergründe wissen.
B.4.6 Änderungen mit möglichen Auswirkungen auf die Testausführung
- Die Unterstützung für WebStart in Oracle Java 8 wurde abgekündigt und wird in einer zukünftigen QF-Test Version entfernt. Dies hat keine Auswirkungen auf OpenWebStart.
- QF-Test unterstützt nun das Testen von Applets nicht mehr - diese konnten zuletzt nur noch mit dem Internet Explorer ausgeführt werden, und QF-Test hat mit Version 6.0 die Unterstützung des Internet Explorers abgekündigt und mit Version 7.0 entfernt.
- Der Start von QF-Test mit einem anderen als dem mitgelieferten JRE, insbesondere mit Java 8, ist abgekündigt. Dies hat keinen Einfluss auf die unterstützten Java-Versionen für das SUT.
-
Die eingebettete cdp4j-Bibliothek wurde auf Version 7 aktualisiert. Dies beinhaltet einen Namespace-Wechsel
der cdp4j-Klassen von
io.webfolder.cdpnachcom.cdp4j. Wenn solche Klassen direkt in SUT-Skripten referenziert werden, dann müssen die Import-Befehle entsprechend angepasst werden.
CustomWebResolver
Nach der Ablösung des schwer verdaulichen qfs.web.ajax.installCustomWebResolver Aufrufs
durch den CustomWebResolver installieren Knoten in QF-Test 7.0 wurde nun auch der darunter liegende Code optimiert und
dabei entschlackt, wodurch in speziellen Fällen Anpassungen nötig sein können. Sollte dies bei Ihnen der Fall
sein und Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an unser Support-Team. Konkret sind folgende Punkte
betroffen:
B.4.7 Version 7.1.0 - 20. Februar 2024
Neue Features:
- QF-Test bietet nun auch ein UI-Theme mit hohem Kontrast, sowohl für den hellen als auch dunklen Modus.
- Die Darstellung der Baumknoten in Testsuiten und Protokollen wurde so überarbeitet, dass diese nun schlanker und frischer erscheinen. Details zu den verschiedenen neuen Optionen, über die diese Darstellung umfangreich angepasst werden kann, finden Sie in Darstellung.
- Es werden nun Tests für Anwendungen unterstützt, die auf Java 22 basieren.
- Im UI-Inspektor kann die vorgeschlagene Smart-ID nun einfach kopiert werden.
- Bedingungen in If und anderen Knoten können jetzt auch in anderen Skriptsprachen als Jython angegeben werden. Die Standard-Skriptsprache für die Bedingung von neuen Knoten kann über die Option Voreingestellte Sprache für Bedingungen festgelegt werden.
- Bei den Knoten Fehler, Warnung und Nachricht kann nun auf Wunsch die Nachricht zusätzlich im Terminal ausgegeben werden.
- In Knoten, die einen SUT-Client starten, werden leere Argumente nun standardmäßig ignoriert (vgl. Leere Argument-Zeilen beim Start des Clients ignorieren ).
- Windows Das Windows-Installationsprogramm für QF-Test unterstützt nun direkt das Entfernen älterer QF-Test Versionen.
- Das mit QF-Test ausgelieferte JRE wurde zu Temurin OpenJDK Version 17.0.10 aktualisiert.
- Groovy wurde auf Version 4.0.18 aktualisiert.
- Die CarConfigurator-Anwendungen, die für Demos und Trainings verwendet werden, haben ein moderneres Aussehen und aktualisierte Daten erhalten. Die Demo-Testsuiten für diese Anwendungen enthalten nun weitere Beispiele zur Verwendung von SmartIDs.
-
Das neue Package
qfs.utils.jsonin der Standardbibliothekqfs.qftstellt Hilfsprozeduren zum Vergleich von JSON-Dateien zur Verfügung. -
Die E-Mail-Prozeduren im Package
qfs.utils.email.pop3der Standardbibliothekqfs.qftunterstützen jetzt auch SSL-verschlüsselte Verbindungen. -
Android
Mit Hilfe des Packages
qfs.autoscreen.androidist es jetzt möglich, bildbasierte Tests für Android-Anwendungen auszuführen. - Der Aufnahme-Button in der Toolbar zeigt nun an, ob der SmartID-Aufnahmemodus aktiv ist.
-
Mit Hilfe der neuen Klasse
ImageRepDrawerist es nun möglich, auf Skript-Ebene einfache Zeichenoperationen aufImageRepObjekten durchzuführen (siehe "Die ImageRepDrawer Klasse").
Beseitigte Bugs:
- Beim Abspielen von Events werden die Timeouts der beiden Optionen Warten auf nicht vorhandene Komponente (ms) und Warten auf nicht vorhandenes Element (ms) nun individuell berücksichtigt und nicht nur als einfacher Summenwert.
-
Die Methode
ImageWrapper.grabImagekann nun auch eine 'QF-Test Komponenten-ID' als String-Parameter erhalten. - Nachdem ein Tabulator-Zeichen aus der Zwischenablage in ein Skript eingefügt wurde, konnte es zu einer Exception beim anschließenden Bewegen des Cursors kommen.
B.5 QF-Test Version 7.0
B.5.1 Version 7.0.8 - 5. Dezember 2023
Neue Features:
Beseitigte Bugs:
- Im Report werden Knoten, die mit einem leeren @teststep Doctag erzeugt wurden, nun mit expandierten Variablen dargestellt.
- Mac Unter macOS konnte QF-Test beim Start einfrieren, wenn die WebP Bibliothek für Bildkompression nicht verfügbar war.
- Android Der SUT-Client für Android beendete sich nicht automatisch nach Schließen des Emulators, wenn das Aufnahmefenster zu diesem Zeitpunkt geöffnet war.
B.5.2 Version 7.0.7 - 11. Oktober 2023
Neue Features:
-
Die Skript-Methode
rc.overrideElementunterstützt nun auch das Überschreiben von verschachtelten SmartIDs. Sie wird nun durch die neue Methoderc.getOverrideElementergänzt. Details hierzu finden Sie in "Komponenten bei Bedarf explizit setzen" und "Das rc-Modul: Die API des Runcontexts".
Beseitigte Bugs:
- Test-Reports, die im Batchmodus mit QF-Test Versionen von 7.0.4 bis 7.0.6 erstellt wurden, zeigten eventuell unsauberes HTML an, wenn sie via Navigation von der Zusammenfassung in einen Einzelreport geöffnet wurden.
B.5.3 Version 7.0.6 - 29. September 2023
Beseitigte Bugs:
- Die in QF-Test eingebettete WebP-Bibliothek für Bildkomprimierung in Protokollen und Testsuiten wurde auf Version 1.3.2 aktualisiert. In dieser Version wurde ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem (CVE-2023-4863) behoben.
B.5.4 Version 7.0.5 - 20. September 2023
Neue Features:
-
Die Prozeduren
qfs.autowin.acrobat.savePDFundqfs.autowin.acrobat.saveAsTextin der Standardbibliothekqfs.qftunterstützen nun auch Acrobat Reader in Version 23 und höher.
Beseitigte Bugs:
-
QF-Test im interaktiven Modus startete nicht, wenn ein Plugin eine inkompatible Version der
org.w3c.css.sacKlassen enthielt.
B.5.5 Version 7.0.4 - 30. August 2023
Neue Features:
- Das mit QF-Test ausgelieferte JRE wurde zu Temurin OpenJDK Version 17.0.8.1_1 aktualisiert.
- Mac Auf Apple Silicon Geräten werden Browser im Verbindungsmodus CDP-Driver nun nativ für ARM gestartet, was die Geschwindigkeit deutlich verbessert.
- Die meisten Toolbar-Buttons haben nun einen "Was ist das?"-Eintrag in ihrem Kontextmenü, der zur jeweils relevanten Dokumentation im Handbuch führt.
Beseitigte Bugs:
-
Die
jackson.jarBibliothek für YAML und JSON Parser erzeugt nun keine Konflikte mehr, wenn eine andere Jackson-Bibliothek in das QF-Test Plugin-Verzeichnis gelegt wird. - Das Hervorheben der Scope-Komponente über das Kontextmenü für den Knoten oder das @scope Doctag funktioniert nun wieder korrekt.
B.5.6 Version 7.0.3 - 13. Juli 2023
Beseitigte Bugs:
- Ein Testlauf brach in seltenen Fällen mit einer Exception ab wenn QF-Test beim Schreiben eines geteilten Protokolls auf inkorrekt erstellte leere Abbilder stieß.
-
Die Erkennung von Komponenten mit qfs:label im alten Modus funktionierte in einzelnen Fällen nicht
korrekt, wenn ein
ExtraFeatureResolverregistriert war. - Variablen in Doctags von Shell-Kommando ausführen Knoten werden nun korrekt expandiert.
-
Android
Die Prozedur
qfs.android.adbUtils.appPackage.getCurrentPackagein der Standardbibliothekqfs.qftfunktioniert nun auch auf Android-Geräten, die keingrep-Kommando beinhalten.
B.5.7 Version 7.0.2 - 22. Juni 2023
Neue Features:
- QF-Test unterstützt nun auch Tests mit JxBrowser 7.33.
Beseitigte Bugs:
- Nach einem Start von QF-Test 7.0.1 mit nur einem Protokoll und anschließendem Öffnen einer Testsuite wurde die vorherige Sitzung nicht wiederhergestellt.
B.5.8 Version 7.0.1 - 31. Mai 2023
Neue Features:
- Mac Es werden nun auch Clients unterstützt, die auf macOS mit einem ARM-Java ausgeführt werden.
- QF-Test startet nun spürbar schneller, im interaktiven Modus ebenso wie im Batchmodus.
-
Die neue spezielle Variable
${qftest:suite.name}expandiert zum - in derem Wurzelknoten definierten - Namen der aktuellen Testsuite. - Bei Verwendung von kompakten Protokollen (siehe Option Kompakte Protokolle erstellen) können einzelne Knoten nun über den Doctag @dontcompactify (siehe "Doctags") von der Kompaktifizierung ausgeschlossen werden.
Beseitigte Bugs:
- QF-Test startet nun mit der System Property -Dsun.io.useCanonCaches=true um Canonical Filename Caches für Java-Version 17 zu aktivieren und damit - analog zu älteren Java-Versionen - Performance-Einbußen durch große Projekte auf langsamen Dateisystemen zu vermeiden.
-
Einige Prozeduren in der Standardbibliothek qfs.qft schlugen wegen der Nutzung von
${qftest:engine.$(id)}bei Aufruf mit einer SmartID fehl. SmartIDs ohne explizite Angabe einer Engine nutzen nun die GUI-Engine "default" (vgl. "GUI-Engines"). - Einträge in Konfigurationsdateien waren nicht mehr sortiert, wenn QF-Test mit Java 17 lief.
B.5.9 Änderungen mit möglichen Auswirkungen auf die Testausführung
Neue Java-Version für QF-Test
QF-Test wird nun mit Java 17 als eigenes JRE ausgeliefert. Die Ausführung von QF-Test mit Java 8 wird für QF-Test 7 noch unterstützt, ist aber abgekündigt und kann in einer zukünftigen Version ganz entfernt werden.
Diese Änderung kann Tests von Java-Anwendungen betreffen, wenn diese nicht mit ihrer eigenen oder einer systemspezifischen Java-Version gestartet werden, sondern mit der von QF-Test. Falls Sie eine solche Situation haben, gibt es zwei Möglichkeiten:
Kurzfristige Umgehung: Sie können über die QF-Test Java Konfiguration oder die Kommandozeile QF-Test weiterhin mit Java 8 ausführen.
Dauerhafte Lösung: Die bevorzugte Variante ist, eine zur Anwendung passende Java-Version im Java-SUT-Client starten Knoten anzugeben, oder noch besser einen SUT-Client starten Knoten zu verwenden, der die Anwendung über ein Skript oder ein ausführbares Programm startet, das die korrekte Umgebung inklusive der passenden Java-Version bereitstellt.
Neuer Algorithmus zur Bestimmung der zugehörigen Beschriftung
Hinweis
In den meisten Fällen sollte die Erkennung der Beschriftung einfach weiter funktionieren. Die primäre
Ausnahme sind ExtraFeatureResolver, die mit dem ExtraFeature qfs:label arbeiten.
Diese müssen angepasst werden, wie in "Das ExtraFeatureResolver Interface" beschrieben. Für Hilfe mit
diesen Änderungen oder eine Möglichkeit, den neuen Algorithmus komplett abzuschalten, wenden Sie sich bitte
an unser Support-Team.
Der Algorithmus zur Bestimmung der zugehörigen Beschriftung für eine Komponente wurde von Grund auf neu implementiert, um bessere Performanz und Klarheit sowie mehr Flexibilität zu erhalten. Mit den neuen qfs:label*- Varianten wie qfs:labelLeft oder qfs:labelText können spezifische Beschriftungen adressiert werden, qfs:labelBest ist das Gegenstück zum alten weiteren Merkmal qfs:label. Detaillierte Informationen zu den neuen Möglichkeiten finden Sie in "qfs:label*-Varianten".
Um ein Maximum an Rückwärtskompatibilität zu gewährleisten, wird der alte Algorithmus weiter gepflegt und
dafür genutzt, das weitere Merkmal qfs:label zu bestimmen, so dass Tests, die auf
Komponente Knoten basieren, nicht negativ betroffen sein sollten. Bei Bedarf kann die Aufnahme
über die Option Aufnahme von qfs:label*-Varianten auf den alten Algorithmus mit
qfs:label umgestellt werden.
Für die Wiedergabe von SmartIDs ist die Situation etwas anders. Ohne expliziten Kennzeichner sowie mit dem
Kennzeichner "label=" oder "qlabel=" werden SmartIDs basierend auf dem neuen Algorithmus mit
qfs:labelBest aufgelöst. In den meisten Fällen sollte dies wie zuvor funktionieren. Wo sich
dadurch Fehler ergeben, können Sie entweder die betroffene SmartID neu aufnehmen oder ihren Kennzeichner auf
"qfs:label=" setzen, um die Nutzung des alten Algorithmus zu erzwingen.
Weitere inkompatible Änderungen:
- Die Unterstützung für 32-Bit-Software ist abgekündigt und wird in einer der nächsten QF-Test Versionen entfernt. Dies betrifft Java-Versionen für QF-Test ebenso wie alle unterstützen SUT Varianten. Falls Sie weiterhin 32-Bit-Anwendungen unterstützen müssen, wenden Sie sich bitte an unser Support-Team.
-
Das Format der HTTP-Header, die der Server-HTTP-Request zurückliefert, wurde so angepasst, dass diese
einfacher zu parsen und auszuwerten sind. Beispiele dafür werden in den Prozeduren
checkHttpResponseHeaderundgetHeaderValuein der Web-Services Demo-Testsuite bereitgestellt, welche Sie über den Menüeintrag »Hilfe«-»Beispiel Testsuiten erkunden...« öffnen können. -
Für QF-Test wird zur Beschleunigung des Starts nun die Unterstützung von IPv6 deaktiviert, da QF-Test selbst
diese nicht benötigt. Auf das SUT hat dies keinen Einfluss. Sollte IPv6 für ein Plugin benötigt werden,
kann es über das Kommandozeilenargument
-ipv6reaktiviert werden. -
Beim Auflösen einer verschachtelten SmartID bzw. einer SmartID mit Scope wurde die bereits aufgelöste
Komponente fälschlicherweise erneut in die Suche einbezogen, so dass z.B.
#Panel:Irgendein Titel@#Panel:<0>zum Panel "Irgendein Titel" führte, statt zum ersten darin enthaltenen Panel. - Optionen wie Aufnahme von SmartIDs, die sowohl in QF-Test als auch im SUT einen Effekt haben, sollten nun einfach in einem Server-Skript Knoten gesetzt werden. Die Weitergabe an alle SUT Clients erfolgt nun automatisch.
B.5.10 Version 7.0.0 - 27. April 2023
Neue Features:
- Der neue dunkle Modus ist nur der sichtbarste Aspekt der modernisierten Benutzeroberfläche mit etwas größeren Schriften und Symbolen und allgemein mehr Platz. Siehe Menü »Ansicht«-»UI Theme« sowie die Option Schriftgröße (pt).
- SmartIDs haben das Preview-Stadium verlassen. Basierend auf der Neuentwicklung des Algorithmus zum Auffinden der assoziierten oder nächstgelegenen Beschriftung einer Komponente kombinieren sie in vielen Situationen Einfachheit mit präziser und effizienter Komponentenerkennung. Die neuen qfs:label*-Varianten finden ebenfalls in den klassischen Komponente Knoten Anwendung. Näheres finden Sie in "SmartID" und "qfs:label*-Varianten" sowie bei den zugehörigen Optionen in "SmartID und qfs:label".
- Mit Hilfe der neuen Knoten Fehler, Warnung und Nachricht ist es nun möglich, Fehler, Warnungen oder einfache Meldungen an beliebiger Stelle in der Testsuite direkt zu protokollieren, mit dem zusätzlichen Mehrwert von konfigurierbaren Screenshots und Diagnose-Ausgaben.
- QF-Test Tests können nun sehr einfach in JUnit 5 Tests eingebunden werden. Dies vereinfacht die Ausführung von QF-Test Tests innerhalb einer Entwicklungsumgebung wie IntelliJ oder Eclipse. Außerdem gibt es nun ein Gradle-Plugin, um QF-Test in Build Pipelines zu integrieren, die mit Gradle ausgeführt werden. Details hierzu finden Sie in "JUnit 5 Jupiter".
- Das XML-Format zum Speichern von Testsuiten ist nun flexibel konfigurierbar. So werden neue Testsuiten z.B. standardmäßig mit UTF-8-Kodierung und längeren Zeilen gespeichert. Bestehende Testsuiten behalten standardmäßig ihr Format bei, können aber in einem Rutsch konvertiert werden. Das neue Format bleibt dabei für ältere QF-Test Versionen lesbar. Weitere Informationen finden Sie in "Speichern von Testsuiten" und "Aufrufsyntax".
- XML-Reports werden nun standardmäßig mit UTF-8-Kodierung gespeichert.
- Es werden nun Tests für Anwendungen unterstützt, die auf Java 21 basieren.
- Groovy wurde auf Version 4.0.11 aktualisiert.
- Die eingebettete JUnit Bibliothek wurde auf Version 5.9.2 aktualisiert.
- QF-Test stellt nun Vorlagen für typische Skripte wie Resolver mit sehr einfachem Zugriff über das Vorlagen Popup in Server-Skript, SUT-Skript und Unit-Test Knoten bereit. Es können auch eigene Vorlagen definiert werden, die dann in dieser Liste erscheinen.
- Über die neue Option Typen bei Baumknoten mit Namen einblenden können redundante Teile der Beschriftung von Baumknoten in Testsuiten und Protokollen ausgeblendet werden.
- Beim Klick auf eine Zeilennummer in einem Skript wird nun die gesamte Zeile selektiert.
- Mithilfe der neuen Option Knoten beim Erstellen automatisch öffnen ist es nun möglich, neue Knoten bereits aufgeklappt einzufügen.
- Der Name der Ergebnisvariablen eines Prozeduraufruf Knotens wird nun im Baum angezeigt. Das Ergebnis des Aufrufs kann durch Aktivieren der Option Rückgabewerte von Prozeduren anzeigen zusätzlich im Protokoll hinter dem Name der Prozedur angezeigt werden.
- Die Buttons in der QF-Test Werkzeugleiste können nun durch Ziehen mit der Maus umsortiert werden. Das ursprüngliche Layout lässt sich über das Menü »Ansicht«-»Werkzeugleiste« wiederherstellen.
-
Die neue spezielle Variable
${qftest:language}expandiert zur aktuell eingestellten Sprache der Benutzeroberfläche von QF-Test. -
Die neue spezielle Variable
${qftest:project.dir}expandiert zum Verzeichnis des Projekts, zu dem die aktuelle Testsuite gehört. - Baumknoten im SUT können nun über eine Kombination aus numerischen, textuellen und aus regulären Ausdrücken bestehenden Indizes angesprochen werden.
- Ein Datentreiber Knoten unterhalb eines Testschritt Knotens kann nun in einen verschachtelten Testschritt eingepackt werden.
- Über das »Einfügen« Menü oder das Tastenkürzel Umschalt+Strg+7 kann ein Kommentar Knoten nun auch oberhalb des aktuell selektierten Knotens eingefügt werden.
- Falls ein Warten auf Client Knoten zum Warten auf eine bestimmte GUI-Engine dient, wird diese Engine nun im Baum angezeigt.
- Mac Das QF-Test Anwendungs-Icon für macOS wurde an moderne Standards angepasst.
Beseitigte Bugs:
-
In der Prozedur
qfs.utils.xml.compareXMLFileswurde eine Exception geworfen, wenn eine der beiden Dateien leer war. -
Jython Skripte, die sich auf die System Property
python.security.respectJavaAccessibility=falseverlassen, um auf private Methoden und Attribute von Klassen zuzugreifen, funktionieren nun auch mit Java 9 und höher. - Android Die Texteingabe für Android-Geräte mit API-Version 33 und höher wurde verbessert.
B.6 QF-Test Version 6.0
B.6.1 Version 6.0.5 - 15. März 2023
Neue Features:
- Es werden nun Tests für Anwendungen unterstützt, die auf Java 20 basieren.
- Das mit QF-Test ausgelieferte JRE wurde zu Zulu OpenJDK Version 8_362 aktualisiert.
- Groovy wurde auf Version 4.0.10 aktualisiert.
- Die eingebettete JUnit Bibliothek wurde auf Version 5.9.2 aktualisiert.
Beseitigte Bugs:
-
Jython funktioniert nun auch mit Java 9 oder höher, wenn die System-Property
python.security.respectJavaAccessibilityauffalsegesetzt wird, um private Methoden und Attribute von Klassen direkt ansprechen zu können. -
Die SAX-Variante der Prozedur
qfs.utils.xml.compareXMLFilesin der Standardbibliothekqfs.qftignoriert nun Leerzeichen am Anfang und Ende desnoCheckParameters. -
Das Modul
qfsteht jetzt auch in JUnit Groovy Skripten zur Verfügung.
B.6.2 Version 6.0.4 - 29. November 2022
Neue Features:
- Das mit QF-Test ausgelieferte JRE wurde zu Zulu OpenJDK Version 8_352 aktualisiert.
- Für das SUT unterstützt QF-Test nun auch das Semeru OpenJDK von IBM.
- Im Handbuch sind in "Verwendung von QF-Test in Docker Umgebungen" nun Informationen zu den offiziellen QF-Test Docker Images zu finden.
-
Mit den neuen Methoden
rc.pushOptionundrc.popOptionkönnen Optionen nun zeitweise überschrieben werden, ohne bestehende Werte zu beeinflussen. Die Prozeduren in der Standardbibliothekqfs.qftnutzen nun diese Methoden anstelle der weniger geeignetensetOption/unsetOption. - Bei der Aufnahme von SmartIDs (vgl. "SmartID") bestimmt nun die Option Für SmartID immer die Klasse aufnehmen, ob immer die Klasse vorangestellt wird. Diese ist standardmäßig aktiv, da damit neben der Klarheit auch die Performanz bei der Wiedergabe deutlich verbessert werden kann.
- Die eingebettete JUnit Bibliothek wurde auf Version 5.9.1 aktualisiert.
Beseitigte Bugs:
- Android In seltenen Fällen konnten spezielle Zeichen im Text von Android Komponenten die Verbindung zum Android-Gerät beenden.
B.6.3 Version 6.0.3 - 6. September 2022
Neue Features:
- Das mit QF-Test ausgelieferte JRE wurde zu Zulu OpenJDK Version 8_345 aktualisiert.
-
Es wurden die Methoden
getFirstChild,getNextSibling,getPreviousSibling,getFirstElementChild,getNextElementSiblingundgetPreviousElementSiblingzur Pseudo DOM-API von QF-Test hinzugefügt. Details hierzu finden Sie in "Die abstrakte Klasse Node".
Beseitigte Bugs:
B.6.4 Version 6.0.2 - 20. Juli 2022
Neue Features:
-
Das saubere Beenden von laufenden QF-Test Instanzen - insbesondere im Batchmodus - wurde deutlich verbessert.
Mit den neuen Kommandozeilenargumenten
-allow-shutdown [<Shutdown-ID>]und-shutdown <ID>können nun einzelne Prozesse dediziert über ihre Prozess-ID oder eine vorher vergebene Shutdown-ID angesprochen werden. Die früheren Kommandozeilenargumente-allowkillingund-kill-running-instancesfunktionieren noch, sind aber abgekündigt. -
Das Kommandozeilenargument
-clearglobalsfunktioniert nun auch im Calldaemon-Modus (siehe "Steuern des Daemons über die QF-Test Kommandozeile"). Hierfür wurde dieDaemonRunContextAPI um zwei neue Methoden erweitert,setGlobalsundclearGlobals(siehe "Daemon API"). -
Die schnellere Variante der Prozedur
qfs.utils.xml.compareXMLFilesin der Standardbibliothekqfs.qftunterstützt nun ebenfalls das Sortieren. - Bei speziellen Merkmalen von Komponenten wie "Tab: some tab" oder "Label: some label" kann für SmartIDs das vorangestellte "Tab:", "Label:" etc. nun weggelassen werden. Details zur Syntax von SmartIDs finden Sie in "SmartID".
Beseitigte Bugs:
- Beim Protokollieren von Abbildern für einzelne Fenster nahm QF-Test fälschlicherweise auch Bilder für eingebettete Fenster von anderen GUI-Engines auf.
- Beim Bearbeiten von Optionen wird nun die doppelte Vergabe von Hot-Keys verhindert.
B.6.5 Version 6.0.1 - 9. Juni 2022
Neue Features:
-
Mit einer neuen Variablengruppe können Sonderzeichen in SmartIDs bequem geschützt werden.
${quotesmartid:...}kümmert sich um die Zeichen '@', '&' und '%' für Unterelemente ebenso, wie um die speziellen SmartID Zeichen ':', '=', '<' und '>'.
Beseitigte Bugs:
B.6.6 Änderungen mit möglichen Auswirkungen auf die Testausführung
B.6.7 Version 6.0.0 - 17. Mai 2022
Neue Features:
- Mit der neuen Android Engine können mit QF-Test nun Android-Anwendungen im Emulator oder auf echten Geräten getestet werden. Nähere Informationen finden Sie in "Android-Anwendungen testen".
-
Auch wenn QF-Test noch mit JRE Version 8 - aktuell auf Stand 8_332 - ausgeliefert wird, kann QF-Test bereits mit
Java 17 gestartet werden (siehe Kommandozeilenargument
-java <Programm>(abgekündigt)). Damit erhalten Sie eine gestochen scharfe Darstellung auf skalierten Monitoren sowie die Möglichkeit, Plugins zu nutzen, die eine neuere Java-Version benötigen. - Es werden nun Tests für Anwendungen unterstützt, die auf Java 19 basieren.
- Um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass während eines Testlaufs versehentlich sensible Daten als Screenshot aufgenommen werden, erstellt QF-Test nun nur noch Screenshots von relevanten Bildschirmen, auf denen ein Fenster von QF-Test oder einem verbundenen SUT dargestellt werden. Diese Default-Einstellung ist sinnvoll für die persönliche Arbeitsumgebung. Für reine Testsysteme kann es sinnvoll sein, diese über die neue Option Abbilder auf relevante Bildschirme beschränken zu deaktivieren.
- Der HTML-Report wurde gründlich überarbeitet. Neben einem ansprechenderen Design in vielen kleinen Details zur besseren Lesbarkeit werden Bildschirmabbilder und Fehlermeldungen nun beim Anklicken als Overlay dargestellt, inklusive Navigation zwischen mehreren Abbildern.
- Die Erstellung von Reports kann nun auch über einen neuen Button in der Werkzeugleiste des Protokoll-Fensters ausgelöst werden.
-
In Reports wird nun der Name einer Testsuite, der im Attribut Name des Wurzelknotens angegebenen
werden kann, anstelle ihres Dateinamens verwendet. Dies kann im Dialog zur Generierung von Reports
eingestellt werden bzw. im Batchmodus über das neue Kommandozeilenargument
-report-include-suitename. - Zum besseren Verständnis des Laufzeitverhaltens eines Tests kann nun im Protokoll die Anzeige der relativen Dauer von Knoten über einen neuen Button in der Werkzeugleiste oder das »Ansicht« Menü aktiviert werden. Weitere Optionen finden Sie in "Laufzeitverhalten" sowie bei den Optionen Relative Dauer anzeigen und Anzeigeform für relative Dauer.
- Nach Aktivieren der neuen Option Bei Warnungen Screenshots erstellen werden Bildschirmabbilder auch für Warnungen im Protokoll erstellt, zusätzlich zu denen für Fehler und Exceptions.
- Knoten einer Testsuite können nun über das @link Doctag mit externen Ressourcen oder Dateien verknüpft werden. Per Rechts-Klick kann das Ziel dann im Browser oder mit dem Dateityp assoziierten Anwendung geöffnet werden. Weitere Informationen finden Sie in Doctags für Reporting und Dokumentation.
- Groovy wurde auf Version 4 aktualisiert.
-
Die neuen Parameter
warningDelayunderrorDelayin der Prozedurqfs.utils.logMemoryin der Standardbibliothekqfs.qftsteuern eine kurze Verzögerung bei Überschreitung vonwarningLimitodererrorLimit, gefolgt von einer weiteren Garbage-Collection und einer erneuten Prüfung. -
Die Performanz und das Speicherverhalten der Prozedur
qfs.utils.xml.compareXMLFileswurden verbessert. - Mac Die unter macOS beim Test mit Safari eventuell auftretenden Hinweis-Dialoge bezüglich der Browser-Automatisierung werden nun von QF-Test automatisch behandelt, so dass sie die Testausführung nicht mehr blockieren.
Preview Features:
Die folgenden Features sind noch nicht vollständig umgesetzt, aber bereits so weit ausgereift, dass sie großen Mehrwert bringen und die freigegebenen Funktionen ohne Sorge um Rückwärtskompatibilität genutzt werden können.
- SmartIDs ermöglichen eine flexible, einfache Wiedererkennung von Komponenten direkt aus der QF-Test ID der Komponente, ohne vorher Information über Komponenten aufzuzeichnen. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in "SmartID" und Komponente-Knoten versus SmartID.
- Dank der neuen Integration mit Robot Framework können QF-Test Prozeduren als Robot Framework Keywords verwendet werden.
Beseitigte Bugs:
- Mac QF-Test konnte beim Abspielen harter Tastaturevents unter macOS abstürzen.
- Bei Verwendung von geteilten Protokollen wurde die Maximalzahl von Bildschirmabbildern bei ausgeschalteter Option Bildschirmabbilder für geteilte Protokolle separat zählen nicht immer eingehalten.
-
Die Prozedur
qfs.autowin.acrobat.saveAsTextin der Standardbibliothekqfs.qftfunktioniert nun auch für Acrobat Reader Versionen 22.1 und höher. -
Die Ausführung von
rc.clearTestRunListenersin einem Server-Skript unterbrach bei einem Aufruf im Batchmodus mit dem-verbose [<level>]Kommandozeilenargument die Ausgaben.